Alle Hunde
Jordi
Auf Pflegestelle in Weeze
Zuhause gesucht für unseren Bretonenrüden Jordi
Unser Jordi ist nach 18 Monaten aus der Vermittlung zurückgekommen und wartet nun auf seiner Pflegestelle in 47652 Weeze auf die Menschen, die wirklich zu ihm passen.
Er ist ein sehr menschenbezogener, freundlicher und aufgeschlossener Rüde. Mit Artgenossen ist er grundsätzlich gut verträglich. Im direkten Kontakt zeigt er sich teilweise noch sehr aufgeregt und etwas unerfahren und braucht auch hier Anleitung und Orientierung. Dabei bleibt er jedoch stets freundlich. Einen souveränen, bereits vorhandenen Hund können wir uns deshalb sehr gut an seiner Seite vorstellen.
Im Alltag zeigt er sich umweltsicher und kennt die typischen Geräusche und Abläufe im Haus. Er ist stubenrein, fährt problemlos im Auto mit und kommt mit entsprechender Anleitung inzwischen auch gut zur Ruhe. Generell ist er manchmal noch etwas aufgeregt und braucht Menschen, die ihm ruhig und klar Orientierung geben.
An der Leine läuft er bereits recht ordentlich. Auf seiner Pflegestelle wird aktuell besonders an seiner Ansprechbarkeit und Orientierung am Menschen draußen gearbeitet. Jagdtrieb ist natürlich vorhanden. Auch das Alleinebleiben wird gerade kleinschrittig aufgebaut.
Was wir ausdrücklich nicht suchen, ist ein Zuhause, das sich allein aufgrund seiner Optik in einen Bretonen verliebt hat.
Der Bretone ist ein Vorstehhund und damit ein Jagdgebrauchshund. Wir suchen deshalb Menschen mit Erfahrung mit Vorstehhunden, die wissen, was diese Hunde mitbringen, und wirklich Lust darauf haben, mit ihm zu arbeiten. Rassegerechte Beschäftigung, gemeinsames Training und eine sinnvolle Auslastung gehören für uns zu seinem zukünftigen Leben unbedingt dazu.
Er bringt dafür vieles mit: Er ist kooperativ, menschenbezogen und lernwillig. Jetzt fehlen ihm Menschen, die einen Bretonen nicht nur schön finden, sondern ihm auch wirklich gerecht werden möchten.
Jordi ist gechippt, geimpft und wird jetzt auf seiner Pflegestelle noch kastriert.
Noch auf Mallorca
Manchmal fragt man sich, wieviel man im „Tierschutz“ noch ertragen muss-kann…
Man sagt nicht umsonst: „der Mensch ist das größte Raubtier“
Als wir Anfang Januar in die örtliche Tötungsstation gingen, um routinemäßig wieder die Hunde zu holen und bei uns im Tierheim AJUCAN zu sichern, drehte sich mein Magen um.
Ich wusste durch den Perrero nur, dass er 2 Jagdhunde und einen davon verletzt in der Perrera hat.
Ich sah den kleinen Bretonen - zusammen mit Jumel, seinem Setterkumpel, humpelnd herumlaufen…
Wir brachten beide in unser Tierheim und erst da wurde uns sehr deutlich, dass der kleine Bretone dringend Hilfe brauchte.
Wir brachten ihn in unsere Klinik, er wurde geröntgt und „notoperiert“. (Bilder im Anhang)
Erst in der ersten Not-OP wurde deutlich, welch schlimmen Bruch der kleine Schatz hat.
Nach einer stationären Zeit suchten wir händeringend eine Pflegestelle auf Mallorca, da natürlich klar war, dass der kleine Bretone JORDI nicht zurück ins Tierheim konnte.
Jetzt hatte Jordi das erste Mal richtig Glück in seinem jungen Leben - unsere Diana zögerte nicht lange und holte Jordi zu sich…
Wir atmeten auf, uns war damals aber nicht bewusst, dass Jordis Leidensweg trotz Diana und OP erst losging…
Er schrie teilweise vor Schmerzen und Diana zögerte keinen Augenblick, sondern machte das Unmögliche tatsächlich möglich.
Durch ihr persönliches Netzwerk hat sie einen Spezialisten auf Mallorca gefunden zu dem Hunde vom Festland/ Deutschland zum Operieren gebracht werden.
Dieser Spezialist untersuchte Jordi und wir mussten schockierenderweise hören, dass Jordi nochmals operiert werden muss…
Es brach uns das Herz und gerade Diana nahm all ihre Kraft und ermöglichte Jordi diese OP - wir zitterten während der OP, denn es war nicht klar, ob Jordis Bein gerettet werden kann…
Dann am Abend die Nachricht, dass es eine sehr komplizierte und lange OP war und sein Bein gerettet wurde…
Wir haben uns alle unendlich gefreut, doch nun stand der anstrengende Teil bevor - die Heilungsphase.
Damit die Risiken der möglichen Komplikationen so gering wie möglich gehalten werden können stand Jordi jetzt strikte Boxenruhe und Physiotherapie bevor.
Seit der Operation ist Jordi dreimal die Woche bei der Physiotherapie - er macht gute Fortschritte und das Röntgen 6 Wochen nach der Operation zeigt, dass das Bein gut heilt.
Diana hat Jordis schweren Weg auf Facebook/Instagram geschildert - viele von euch haben es engmaschig verfolgt wie unser tapferer Jordi und seine Retterin (das meine ich wortwörtlich!!!) durch Up’s and Down’s gingen…
Jetzt hat Jordi nicht mehr lange und sein Heilungsprozessverläuft noch besser als erhofft. Er muss zwar die nächsten 4-6 Wochen an der Leine geführt werden, was aber zur Eingewöhnung in sein neues Zuhause kein Problem sein dürfte. Natürlich braucht Jordi noch Ruhephasen - er möchte schon jetzt die Welt erkunden - aber da muss man ihn in seinem jugendlichen Wahnsinn noch zurücknehmen???? Auch Physiotherapie sollte ihm perspektivisch noch ermöglicht werden, denn durch diese tolle Regeneration steht Jordi jetzt gut da.
Wir wissen, es wird Diana das Herz brechen, aber im Leben muss man manchmal Entscheidungen treffen, die nicht egoistisch sind.
Hut ab - denn Jordi hat nun die Möglichkeit wieder ein richtig fitter, junger, fröhlicher Junge zu sein - er wird mit Geduld und langsamen Aufbau normal laufen und wieder toben können,.
Seine Schmerzen hat er schon vergessen, denn nun startet sein Glücksweg…
Wir suchen DEN PERFEKTEN LEBENSPLATZ für Jordi, den wir hier sehr transparent aufzeigen möchten:
dass die Chancen, ein komplett normales Hundeleben zu führen sehr gut sind. Dafür braucht er aber auch eine Familie, die bereit ist die nächste Zeit auf lange Spaziergänge, Spielereien und Toben zu verzichten, nur zum Wohle seiner unbeschwerten Zukunft
dass Jordi momentan noch Physiotherapie ermöglicht werden muss
dass er wieder völlig am Leben teilnehmen wird, physisch richtig fit sein wird und aufgrund seines jungen Alters genau die Forderungen und Förderungen hat und braucht wie ein junger, körperlich fitter Bretone
dass in zwei Monaten - 14 Wochen nach Operation - noch einmal ein finales Röntgen gemacht werden muss und an unseren Spezialisten geschickt werden.
dass der kleine Prinz Charming ein sehr aufgeweckter, aber auch sensibler Hund ist, der viel Ressourcen und Empathie beanspruchen wird - ein(e) liebe Hundefreund(in) wären für ihn perfekt.
dass Jordi sehr auf „seinen“ Menschen bezogen ist und sein wird - er braucht liebevolle Menschen, die ihm Sicherheit und Schutz bieten. Gibt man ihm diese Stabilität, dann lässt er sich komplett auf den Menschen ein. Alleine bleiben kann er noch nicht so gut und wäre am liebsten auch immer dabei.
Wir empfehlen und wünschen uns Menschen die Spaß an Aktivitäten wie Mantrailing, Apportiertraining etc. haben.
Wenn Sie sich der Verantwortung für Jordi bewusst sind, dann schreiben Sie uns gerne.
Jordi ist gechipt, geimpft und auf alle Mittelmeer-Krankheiten und Herzwürmer negativ getestet.
- Bretone (Breton epagneul)
- Rüde, kastriert
- Geboren 11/2023
- Größe: ca. 52 cm
- Standort: Deutschland
Ansprechpartner:
Mandy Drenhaus
+49 (0) 2828 9021044 (Mo-Fr 11-15 Uhr)
mandydrenhaus@ajucan.org












